"Krise ist ein produktiver Zustand – man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen": Wie diese Aussage von Max Frisch in die Tat umgesetzt werden kann, das interessierte Teilnehmer aus ganz Deutschland beim ¡communicate!-Executive Training "Unternehmenskultur und Krisenkommunikation". Beispiele wurden diskutiert und eigene Lösungen erarbeitet, um sich mit dem passenden Handwerkszeug für die Bewältigung von künftigen Unternehmenskrisen zu rüsten – egal, ob diese durch äußere Einflüsse oder die Notwendigkeit einer internen Umstrukturierung verursacht werden sollten.
Die Teilnehmer des Jahrgangs 2008 des Executive MBA in Communication and Leadership konnten in ihrer siebten und letzten Präsenszeit an der TU München mit einem hochkarätigen Podium über die Möglichkeiten und Grenzen der politischen Kommunikation von heute diskutieren.
Zu dem Thema „Glaubwürdigkeitsfalle – Zustand und Perspektiven der politischen Kommunikation“ berichteten Peter Ruhenstroht-Bauer, ehemaliger Staatssekretär, Daniel Friedrich Sturm, Redakteur der Welt und Dr. Daniel Dettling, Vorsitzender der „Think Tank“ berlinpolis, aus ihren Erfahrungen. Die Diskussion der Experten moderierte Leonard Novy, Projekt Manager der Bertelsmann Stiftung.
Unternehmenskommunikation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie strategisch geplant und durchgeführt wird. Das gilt nicht nur im nationalen Kontext. Absolventen entsprechender Ausbildungsgänge, müssen deshalb neben gutem PR-Handwerkzeug zunehmend auch über betriebswirtschaftliches Know-how und transkulturelles Wissen verfügen.
Dies ist das Ergebnis einer Studie des Qualifizierungsprogrammes ¡communicate!, die in der vergangenen Woche von der Bertelsmann Stiftung als Buch in der 2. inhaltlich überarbeiteten Auflage vorgestellt wurde.