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Sich selbst und die Gruppe gemeinsam zum Erfolg führen



© Linkel 2009


Die Absolventen des communicate! Executive MBA feierten ihren erfolgreichen Abschluss. Nach 18 Monaten harter Arbeit – immerhin gilt es, Beruf und Studium miteinander zu vereinen – wurden ihnen von Prof. Dr. Christoph Kaserer, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Akademischer Direktor von communicate!, und von Dozent Prof. Dr. Prof. h.c. Dr. h.c. Ralf Reichwald in einem feierlichen Rahmen die Zeugnisse überreicht und der MBA-Grad verliehen. Anschließend wurde bis in die frühen Morgenstunden in einer In-Location im Herzen Münchens ausgelassen gefeiert.

 

Passend zum Song "Sunny" von Bobby Herb, den das Jazzquartett der TU München-Weihenstephan darbot, zogen die Absolventen unter dem Applaus der geladenen Gäste in den Hörsaal des „Theresianums“ an der TU München ein. Ein fotografischer Rückblick auf die "Class of 2009" stimmte auf den Inhalt des Programms ein: Gezeigt wurden Szenen aus den sieben Präsenzzeiten des Programms, die abwechselnd an der TU München, an der Partner-Universität in Peking und während der Summer School in Landshut abgehalten wurden.




Lackmus-Test der Lehre

"Es ist ein schönes Gefühl, die Herausforderung gemeistert zu haben – sowohl für die Absolventen als auch für die Dozenten", betonte Prof. Dr. Kaserer, der das MBA-Programm als "Lackmus-Test der Lehre" bezeichnete. Der wesentliche Erkenntnisgewinn bestehe nicht nur für die Absolventen darin, den straffen Ausbildungsplan mit dem Berufsleben erfolgreich in Einklang zu bringen, sondern auch für die Dozenten darin, eine so unterschiedliche und erfahrene Gruppe adäquat zu unterrichten: Die 15 Absolventen – mit fast ausgeglichenem Männer-Frauen-Verhältnis und im Durchschnitt 38 Jahre alt – kommen aus verschiedenen Ländern und aus so unterschiedlich Branchen wie dem Finanz- oder Rechtswesen oder der Automobil-, IT- oder Gesundheitsbranche.

 

"Es ist ein Unterschied, ob wir Dozenten vor 19jährigen Abiturienten stehen oder vor gestandenen Persönlichkeiten, die über mehr mehrere Jahre Erfahrung im Beruf und als Führungskraft verfügen. Hier können wir beweisen, dass wir nicht im Elfenbeinturm sitzen, sondern den Transfer von der Forschung in die Praxis so hinbekommen, dass die Beiträge einen Mehrwert für die Umsetzung im Berufsleben haben."

 

Echte Kommunikation führt verschiedene Sprachwelten zusammen

Als die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU München vor fünf Jahren mit dem Executive MBA (EMBA) an den Start ging, boten nur wenige Hochschulen ein solches Weiterbildungsprogramm erfolgreich an. "Ingenieure und Betriebswirte sprechen nicht immer die gleiche Sprache, und so haben wir es uns mit communicate! zur Aufgabe gemacht, die Kommunikation als Management-Aufgabe zu vermitteln. Kommunikation und Führung sind der rote Faden im Programm communicate!", so Prof. Dr. Kaserer.





© Linkel 2009

communicate!-Absolventen sind "Fit für den Aufschwung"

Einen lebhaften Einblick in die betriebliche Praxis gaben Dozenten und Mitglieder des Expertenbeirats von communicate! mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Fit für den Aufschwung". "Kommunikation in Krisenzeiten ist mehr als Krisen-Management", sagte Dr. Felix Gress, Geschäftsführer der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. "Der verschärfte globale Wettbewerb, Energie-Effizienz und der demografische Wandel, der mit einem Mangel an Fach- und Führungskräften einher geht, sind die Themen der Zukunft. Wer die Zukunft strategisch mitgestalten und nicht nur Feuer löschen will, muss diese Ideen aufgreifen und weiterentwickeln, was bislang noch viel zu wenige Unternehmen so machen", so Dr. Gress. Hier besteht Nachholbedarf, den die communicate!-Absolventen decken können. In Krisenzeiten komme es zudem nicht nur darauf an, "das 'Window of Opportunity' zu erkennen und sich neue große Trends zunutze zu machen", sondern "sich selbst und die Gruppe gemeinsam zum Erfolg zu führen und den Zusammenhalt erfahrbar zu machen", sagte Prof. Dr. Gunther Friedl, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre – Controlling an der TU München.





Prof. Dr. Kaserer, K. Mergenschröer, Prof. Dr. Reichwald; © Linkel 2009

Auszeichnung der Besten

Als "Beste Absolventin des Jahrganges 2008/2009" des TUM communicate! Executive MBA der Technischen Universität München wurde Kathrin Mergenschröer ausgezeichnet, die die Unternehmenskommunikation bei der auf stationäre Altenpflege spezialisierten ahr Service GmbH leitet. Kathrin Mergenschröer erhielt nicht nur für ihre Master‘s Thesis zum beruflich motivierten Thema "Selbstzahler-Leistungen: Eine Erlösquelle für Krankenhäuser?" die Note 1,0, sondern für alle erbrachten Leistungen während des 18 Monate andauernden Programms die Durchschnittsnote 1,1.

 

Zum besten Dozenten des Jahrgangs wählten die Teilnehmer des Programms mit überzeugender Mehrheit Prof. Dr. Prof. h.c. Dr. h.c. Ralf Reichwald, der von 2002 bis 2005 der erste gewählte Dekan der 2002 neu gegründeten Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität München war und unter dessen Ägide das Executive Education-Programm communicate! aufgebaut wurde.

 

Laudator und communicate!-Absolvent Dr. Michael Neumann, der weltweit den Bereich Business Development & Communications bei der Kanzlei Nörr Stiefenhofer Lutz leitet, lobte vor allem die Art seiner Wissensvermittlung: "Prof. Reichwald hat souverän Distanz ab- und Nähe aufgebaut und nicht nur puren Stoff, sondern Weisheit vermittelt." Prof. Reichwald dankte mit einer herzlichen Rede und den Worten: "Es ist ein Wissensaustausch auf gleicher Augenhöhe."

 

Mehr als die Summe seiner Teile

Einen emotionalen Rückblick auf die vergangenen Monate gaben die Klassensprecher der "Class of 2009": "Es schien, dass es unserer Klasse leicht fiel, in sehr kurzer Zeit einen Chorgeist zu entwickeln, und zu einem Team zusammenzuschweißen", sagte Dr. Jan Schwab, HNO-Arzt und Gesundheitsökonom. Und die gebürtige Irin Sunniva Darcy, die in Deutschland als Ingenieurin in der Telekommunikationsbranche arbeitet, betonte: "Wir entdeckten schnell den größten Mehrwert von Diversität und Toleranz: Nur wenn Kommunikation echt ist, können sich verschiedene Persönlichkeitstypen gegenseitig ergänzen und zusammen einen besseren Output generieren, als es die Summe ihrer Inputs ahnen ließe."

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