Executive Training 2008: So werden Krisen richtig gemeistert
"Krise ist ein produktiver Zustand – man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen": Wie diese Aussage von Max Frisch in die Tat umgesetzt werden kann, das interessierte Teilnehmer aus ganz Deutschland beim ¡communicate!-Executive Training "Unternehmenskultur und Krisenkommunikation". Beispiele wurden diskutiert und eigene Lösungen erarbeitet, um sich mit dem passenden Handwerkszeug für die Bewältigung von künftigen Unternehmenskrisen zu rüsten – egal, ob diese durch äußere Einflüsse oder die Notwendigkeit einer internen Umstrukturierung verursacht werden sollten.
Wie wichtig es ist, den Verlauf von kritischen Situationen zu dokumentieren, um daraus zu lernen – das wurde im Gespräch mit erfahrenen Managern wie Dr. Jörg Allgäuer klar. Allgäuer berichtete von seinen Erfahrungen beim Auf- und Ausbau der Krisenkommunikation der HypoVereinsbank. Wertvolle Tipps gab auch Klaus Rütt, langjähriger Leiter des Krisenstabs der TUI Deutschland: Innerhalb der Tourismusbranche muss schließlich oft genug schnell auf Attentate in Feriengebieten oder Schiffsunglücke reagiert werden, um Kunden zu informieren und gegebenenfalls zu beruhigen. Ein genauer Ablaufplan, bei dem jedem Mitarbeiter eine Aufgabe zugedacht ist, kann hierbei mehr als hilfreich sein.
Die Diskussion solcher Fälle aus der Praxis offenbarte schnell, welch’ große Rolle die Unternehmenskultur bei der Krisenkommunikation spielt: Einhellige Wertvorstellungen des Managements und ein offener und vertrauensvoller Umgang der Mitarbeiter miteinander erleichtern den Umgang mit problematischen Situationen erheblich. Dass Kommunikatoren nicht nur in diesem Zusammenhang eine herausragende Bedeutung zukommt, die oft im Gegensatz zu ihrer Position und ihrem Stellenwert innerhalb des Unternehmens steht, war ein Ergebnis eines anregenden Meinungsaustauschs der Tagungsgäste mit den Referenten Elke Neujahr, Kai Falk und Dirk Große-Leege.
Die Teilnehmer des zweitägigen Trainings im Hotel Clostermannshof bei Bonn profitierten vom Wissen der Spezialisten, nachdem sie selbst Möglichkeiten für den Umgang mit realen Fällen von Krisenkommunikation – im internationalen Umfeld ebenso wie firmenintern – erarbeitet und präsentiert hatten. So überlegten sie beispielsweise gemeinsam mit Unternehmensberaterin Anabel Houben, wie man bei der Reorganisation eines Finanzdienstleisters vorgehen müsste, bei dem auch Personal abgebaut werden sollte. Houben wies darauf hin, dass während eines solchen Prozesses auf allen Ebenen des Unternehmens Einklang herrschen müsse (sense of urgency) und auch psychosoziale Faktoren beachtet werden sollten. Voller neuer Ideen kehrten die Teilnehmer in ihre Unternehmen zurück, und fühlen sich dank ihrer Erkenntnisse aus dem Executive Training dort nun auch schwierigen Situationen gewachsen.

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|  Hans Feiner (TopCom Communication GmbH)
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"Kommunikation muss anschlussfähig sein
an die Unternehmensstragie.
Deshalb gefällt mir der Ansatz von
¡communicate!."
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"Ich kenne kein anderes Seminar,
dass auf so hohem Niveau wichtige, kommunikative
Zukunftsthemen aufbereitet und die Inhalte durch
hochwertige Referenten vermittelt." |  |  | 
|  Dr. Ulrich Bihler (Audi AG)
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"Was mich von diesem Seminar überzeugt,
ist ganz einfach die extreme Praxisnähe!
Es hat unheimlich viel Spaßgemacht. Ich konnte
meinen Horizont in vielen Bereichen erweitern.
Es war einfach gut!"
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Dozenten:
Spilker, Martin (Bertelsmann Stiftung)
Schäfer, Dr. Chris (Rosenberger & Rosenberger)
Allgäuer, Dr. Jörg (Leiter Unternehmenskommunikation der HypoVereinsbank)
Rütt, Klaus (TUI AG)
Westermann, Rainer (Westermann Associates)
Neujahr, Elke (comm:up - Kommunikation & Management GmbH)
Falk, Kai (Director Corporate Affairs von InBev Deutschland, Österreich, Schweiz)
Große-Leege, Dirk (Gründer u. Geschäftsführender Gesellschafter der C4 Communications GmbH)
Houben, Anabel (C4 Consulting GmbH)
Moderation:
Paul-Helten, Claudia (¡communicate!)
Ort und Zeit:
Hotel Clostermannshof bei Bonn,
12.-14. Juni 2008
Termin des nächsten Trainings für Interessierte:
"Kommunikationscontrolling: Den Wertbeitrag messen und steuern"
Collegium Glashütten bei Wiesbaden, 17.-19. September 2008 |